|
 |
22./23. März 2012
Prof. Dr. Herbert Klapperich
Altlasten-Symposium 2012
Hamburg
Vom 22. bis 23. März 2012 fand im Grand Elysée Hotel das mit deutlich über 500 Teilnehmern bislang best besuchte Altlasten-Symposium statt - mit typischem Mix im Vortragsprogramm mit anspruchsvollen, interessanten Vorträgen und unter bewährter Leitung von der Eröffnung bis zur finalen Mitgliederversammlung durch den 1. Vorsitzenden Prof. H. Burmeier.
Die Gesamtorganisation der Veranstaltung mit gewohnt souveräner Umsetzung durch die Geschäftsstelle des ITVA in Kooperation mit den Kollegen der bsu Hamburg unter Leitung von Sabine Gier.
Programm
Großes Interesse fand die ITVA-Preisverleihung im Block "Hochschule trifft Praxis" unter Leitung des ITVA-Beirats-Vorsitzenden Prof. J.-U. Fischer.
Im Vortragsblock "Sanierung" berichtete Martin Cornelsen eindrucksvoll über Entwicklungen und Konzepte seit dem PFT-Schadensfall Brilon-Scharfenberg (NRW) "Möglichkeiten zur Kostenoptimierten Reinigung PFT-kontaminierter Grundwässer - Technische Aufbereitungsverfahren und Betriebskostenrelevante Randbedingungen".
Das Altlastensymposium 2013 wird in der Kongresshalle in Karlsruhe stattfinden.
|
 |
08./09.09.2011
Prof. Dr. Herbert Klapperich
11. DMT-Bergbau-Forum
Köln
Nach Dresden im Jahr 2009 fand das 11. Forum im Bereich des rheinischen Braunkohlenreviers mit Gastgeber RWE Power AG statt zum Thema "Bergwerke und Tagebau", breitgefächert mit Plenar- und Parallelsitzungen.
Prof. Günther Apel moderierte die Eröffnung, Grußworte und Plenarvorträge. Eröffnet wurde vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der DMT GmbH & Co. KG, Heinz-Gerd Körner, der auch eine Übersicht zu den Geschäftsfeldern der DMT gab, mit Hauptsitz in Essen und Standorten quer durch Deutschland und zunehmend international.
Die Grußworte von drei Bergbaubereichen - Steinkohle (J. Eikhoff, Vorstand Produktion, RAG Deutsche Steinkohle AG)/Braunkohle (Dr. J. Geisler, Vorsitzender der Geschäftsführung, MIBRAG) & Salz (F. Hunstock, Bereichsleiter Bergbau, K + S AG) sowie W. Grigo, leitender Bergdirektor, Bezirksregierung Arnsberg, NRW - Bergbau- und Energiebehörde, der auch zur wachsenden Rolle der Tiefengeothermie und Flachengeothermie mit über 1.500 Bohrungen mit Tiefen größer 100 m berichtete.
Plenarvortrag 1 "Innovative Entwicklungen der Braunkohlegewinnung und -nutzung im Rheinischen Revier" (Dr. L. Kulik, RWE Power AG). Mit einer Förderung von 100 Mio t/a wird ein Anteil von 40 % der Stromerzeugung in NRW bzw. 13 % in Deutschland im Energiemix abgedeckt. Seine Ausführungen zur Innovationsstrategie mit - CO2-Abscheidung & Speicherung & Nutzung (Chemiebereich) - Bergbau-Nachfolgelandschaft mit Flächenrecycling und dem Konzept "terra nova", weiterhin eine aktive Energielandschaft mit dem Ziel, die Verbindung von Natur und Energie neu zu definieren (thermische Nutzung von Sümpfungswässern u. a.).
Plenarvortrag 2 "20 Jahre Wismut - Rückblick & Ausblick" referiert von Dr. M. Paul, Bereichsleiter Entwicklung, Wismut GmbH. Basierend auf 216.000 t metallischer Uran-produktion von 1946 bis 1990 in der SDAG und ca. 1,2 Mio t Armerz-Bergematerial ist es seit 1990 die zentrale Aufgabe der Wismut GmbH, diese Hinterlassenschaften umweltverträglich zu sanieren. Ein Ziel ist die Bereitstellung wieder nutzbar gemachter Bergbauflächen für eine möglichst hochwertige Folgenutzung im Sinne einer nachhaltigen Regionalplanung. Bei der Langzeitaufgabe entfallen 70 % der Kosten auf die Bewältigung der stofflichen Aspekte der Grubenwasserhebung mit dem Ziel 0,2 mg/l Uran nach der Wasserbehandlung.
Der Tagungsblock "ALTBERGBAU", moderiert von Jens-Peter Lux, DMT wurde mit einem Referat von Dr.-Ing. habil. Günter Meier, TU Bergakademie Freiberg & Ingenieurbüro in Wegefahrt zu "Das Problem der Ewigkeitslasten im Altbergbau" eröffnet. Peter Hogrebe, Abteilung Bergbau und Energie, Bezirksregierung Arnsberg berichtete zu "Die Suche nach dem 'Verlorenen Rosenbusch' - Schwierigkeiten und Lösungsansätze zur untertägigen Lokalisierung eines Stollens des ehemaligen Erzbergwerkes Phillipshoffnung in Siegen". Dr. M. Drobniewski (RAG Deutsche Steinkohle) referierte zu "Umgang der RAG mit den Risiken durch alte Tagesöffnungen und oberflächennahen Bergbau" und Bernd Houben (RWE Power AG) zu "Rückbau und Überbaggerung der Tiefbaugrube Union 103 im Tagebau Hambach" im Kontext "Tagebau trifft Tiefbau".
Jürgen Heckes (Leiter Kulturgutmanagement/Informationssysteme beim Deutschen Bergbau-Museum, Bochum) stellte mit seinem Vortrag "Methoden und Erfahrungen zur Erkundung historischer Bergbaustandorte" das DBM vor - eben auch ein Forschungsmuseum sowie bildgebende Verfahren und ein Forschungsnetzwerk zur Entdeckung und Erkundung oberflächennaher Hohlräume, auch mit Robotics und Einsatz in der zivilen Sicherheit.
Parallelsitzung "Seile: Herstellung und Prüfung".
Tagungsblock "ENDLAGERBERGBAU", moderiert von H. Pettenpohl, DMT mit Vorträgen der deutschen Vertreter:
Entsorgungskommission M. Sailer (Öko-Institut e. V.), Dr. M. Siemann (BfS) "Herausforderungen an den Bergbau bei der Erkundung und Stilllegung von Endlagern für radioaktive Abfälle", Dr. K. J. Brammer (GNS) mit Bezügen zu den deutschen Endlagern Moorsleben, Asse und Konrad sowie den wärmeentwickelnden Abfällen mit der vorläufigen Sicherheitsanalyse für Gorleben und eventuellen weiteren Standorten im Wirtsgestein Salz und Tonsteinschichten.
Dr. U. Köhler (NAGRA) berichtete über die nukleare Entsorgung in der Schweiz und R. Schultheis (Nukem) über "Nukleare Abfallbehandlung in Osteuropa".
Parallelsitzung "Modernisierung und Automatisierung fördertechnischer Anlagen".
Am zweiten Tag wurden vier Fachblöcke präsentiert.
"Sichern von Gruben- und Tagebauen" mit
- Langzeitsichere Verwahrung von Schächten im Kalibergbau (Klaus Rumphorst, K + S AG)
- Altbergbaurisiken in Rheinland-Pfalz (Ansgar Wehinger, Direktor Landesamt für Geologie und Bergbau) zu Ursachen von Tagesbrüchen in Lavaströmen in Mayen & Niedermendig (Laacher See) bedingt durch Basaltabbau seit 700 Jahren (u. a. Mühlsteine und spätere Nutzung als Bierkeller (Sanierungsplanung und Fachbauleitung durch DMT))
- Geotechnische Aufgaben im Braunkohlesanierungsbergbau aus Sicht der sächsischen Bergbehörde (Holger Heymann, SMWA, Sachsen) mit Erläuterung zu standsicherheitseröhenden Maßnahmen der Tagebaurestlöcher und Grundbruchereignisse im Tagebau Spreetal 12. Oktober 2010 infolge Sprengarbeiten mit Untergrundverformung von 158 ha und einer Massenbewegung 4,58 Mio m3, Geländeabsenkung von 16 m, ursächlich lokaler Grundbruch, Massenumlagerung mit Kettenreaktion, keine Verdichtung nach Ereignis - Setzungsfließgefahr also weiter gegeben. Erstmaßnahmen:
- Erweitung der Sperrbereich
- eingeschränkte Folgenutzung - 36.000 ha in Lausitz gesperrt
- Grundwasserwiederanstieg in Endphase
- mehrere Initiale Brandenburg als Ursache (neue Lage) - ergänzende geotechnische Bewertung der Kippen LMBV-Aktivitäten
Internationale Projekte
Anschließend Exkursion in den RWE Power Bereich respektive "Köln-Kultur-Kölisch".
|
 |
27.07. - 29.08.2011
Prof. Herbert Klapperich
China-Reise
REPORT
University Prof. Dr.-Ing. Herbert KLAPPERICH
Visiting Professor of Wuhan University CHINA
August 2011
Hosts: Prof. Dr. Weilie ZOU & Ass. Prof. Dr. Yanfeng ZHUANG
Invitation by Chinese government - Ministry of Education
Activities report
- lectures
- research talks
- conference-planning
- research projects
- participation & speaker at the 11th National Conference on Soil Mechanics & Geo-technical Engineering, Lanzhou, 16th - 21st August
- visiting other Chinese Universities
- cooperation concept between Wuhan University School of Civil engineering and Technical University Bergakademie Freiberg, Faculty of Geoscience & Geo-Engineering - exchange visits of scientists of students
Lectures at Hong Kong University of Science and Technology
28th - 30th July
host: Prof. Charles Ng
lecture: GEOHAZARDS - monitoring systems = desaster prevention =
Lectures at Wuhan University
August 1st - 6th
- Faculty lecture
Dean Prof. Lihua Xu
Overview research activities (see att.)
- lecture GEOHAZARDS
- lectures GEOSYNTHETICS
- lectures
- Environmental-Geotechnique
- BROWNFIELDS
- Energy - renewables
GEOTHERMAL energy
- lecture Research activities at the Geotechnical Institute TU Freiberg
Doctoral/Students Seminar
- lecture Foundation Engineering
- lecture Tunnelling - NATM - method - examples (TBM)
Visit Central South University CHANGSHA
Prof. Dr. Junsheng Yang
School of Civil Engineering
Prof. Dr. Heliu Fu
Institute of Geotechnical Engineering
August 10th - 12nd
- lecture GEOHAZARDS & TUNNELLING
- research talks
- both professors are involved in the Dr.- Ing. (PhD) thesis' by their former students
- Hong Shen (Prof. Fu)
GEOHAZARDS - probabilistic approach
- Jinyang Fu (Prof. Yang)
TUNNELLING - Soil-Structure Interaction
- construction - site visit
with Prof. Yang & Dr. Wang
Metro-Line station Orange Island (TBM, 6 m)
11th National Conference SMGE, LANZHOU
16th - 19th August 2011
19th - 22nd Post conference tour DUNHUANG - Environmental Geotechnics
- participation
Opening Prof. BRIAUD, president of ISSMGE, around 1.000 participants
- oral presentation
in the session "Soil Dynamics & Earthquake Resistance" the presentation "GEOHAZARDS - Man made & by Nature"
- research talks with Chinese colleagues
- Lanzhou University (Prof. Xingmin Meng)
- Earthquake Research Centre
- CAS Chinese Academy of Science, Lanzhou
- Prof. Dr. Niu Fujun (vice director)
- Dr. Qi Jilin
Perma frost & geothermal energy
- Environmental geotechnique
- Chair Prof. Yun Min CHEN
- Prof. Hu Min-yun (Zhejiang University)
- Prof. Charles Ng (Hong Kong University of Science and Technology)
- GEOSYNTHETICS
- Prof. Dr. Eng. Li Guangxin (Tsinghua University Beijing)
- President of Chinese Technical Association on Geosynthetics & Chinese Chapter of IGS (International Geosynthetics Society)
- Risk assessment & Probability
- Prof. Dr. Huang Hongwei (Tongji University, Shanghai)
- Prof. Phoon Kok Kwang (National University of Singapore)
Visit University of Shanghai for Science and Technology
Prof. Dr. Youliang CHEN
August 22nd - 24th
- lecture "Stability of high speed rail - tracks on soft soils"
= Geosynthetics =
- concept - research - design codes - examples -
- research talks
- geohazards/slopes stability
- soil reinforced structures
Research talks - Publications - further cooperation
with Prof. W. L. ZOU & Y. F. ZHUANG
School of Civil Engineering, Wuhan University
Final discussions
August 25th - 27th
|
 |
28.06.2011
Prof. Herbert Klapperich, Dr. Dietrich Mehrhoff
ZIA Tag der Immobilienwirtschaft
Berlin
- Fachveranstaltung
u. a. mit StS Jörg Asmussen (BMF)
- Sommerfest
Festrede BM Peter Ramsauer
Presseerklärung
|
 |
20.06.2011
Prof. Herbert Klapperich
Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung
"... und was bedeutet Nachhaltigkeit? Der Meinungsplatz"
Berlin
Pressemitteilung des Rates für Nachhaltige Entwicklung zur Jahreskonferenz
|
 |
18.05.2011
Prof. Herbert Klapperich, Dipl.-Geoökol. Rene Otparlik
4. Krüger-Kolloquium "Wissenschaftler und Publizist debattieren über Nachhaltigkeit"
Freiberg, Alte Mensa
Der CiF e. V. versteht sein Wirken im Kontext der NACHHALTIGKEIT - dies gilt für das Thema FLÄCHE und Flächenverbrauch sowie ENERGIE mit dem Fokus Erneuerbare und hier die GEOTHERMIE.
"Nachhaltigkeit ist zu allererst ein ethisches Prinzip. Kein Rezeptbuch, sondern Leitbild für eine kreative Suchbewegung."
[Ulrich Grober]
Beim 4. Krüger-Kolloquium am 18. Mai, 17 Uhr, diskutieren der Buchautor Ulrich Grober und der Wissenschaftshistoriker Norman Pohl über den von Hanß Carl von Carlowitz im 18. Jahrhundert benutzten Begriff "Nachhaltigkeit". In der Veranstaltung in der Alten Mensa werden die historischen Hintergründe des Wortes, die Bedeutung für Freiberg und seine Relevanz in der heutigen Zeit im Mittelpunkt des Streitgesprächs stehen.
Als Erfinder der Nachhaltigkeit wird er bezeichnet, der Freiberger Oberberghauptmann Hanß Carl von Carlowitz. Kurz vor seinem Tod 1714 veröffentlichte er ein Buch, in dem er das Wort "nachhaltend" gebraucht. Von Carlowitz versucht mit dem Begriff, einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu beschreiben.
Grund genug für die TU Bergakademie Freiberg, die den Titel "Ressourcenuniversität" trägt, das Thema in den Mittelpunkt zu rücken. Heute ist "Nachhaltigkeit" in aller Munde und wird in den unterschiedlichsten Zusammenhängen gebraucht. Der Ursprung des Wortes und seine Deutung in heutiger Zeit sind Inhalt des nächsten Krüger-Kolloquiums an der TU Bergakademie Freiberg am kommenden Mittwoch, den 18. Mai.
Ab 17 Uhr werden in der Alten Mensa der Buchautor Ulrich Grober und der Freiberger Umwelthistoriker Dr. Norman Pohl und in einem Streitgespräch zur Nachhaltigkeit debat-tieren. Ulrich Grober ist Journalist und Autor und hat in seinem Buch "Die Entdeckung der Nachhaltigkeit" die Geschichte des Begriffs und die Umstände der Entstehung beschrieben. Der 1949 in Lippstadt im Ruhrgebiet geborene Publizist studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt/M. und Bochum. Er befasst sich mit Kulturgeschichte und Zukunftsvisionen, Naturerfahrung, Nachhaltigkeit und Ökotourismus.
Ihm gegenüber auf der Bühne der Alten Mensa wird Norman Pohl sitzen. Pohl lebt seit mehr als 13 Jahren in Freiberg, hat Chemie und Wissenschaftsgeschichte studiert und zählt zur frühen Generation der Umwelthistoriker. "Nachhaltigkeit entstand in der Menschheitsgeschichte, nachdem die Menschen nicht mehr von der Hand in den Mund lebten. Hanß Carl von Carlowitz war aber der erste, der das Wort nachhalten in Bezug auf einen komplexen Wirtschaftsvorgang, nämlich die Holzversorgung, in einem Buch erwähnte. Nicht weniger, aber auch nicht mehr", erzählt Pohl. Geheimnisvolle Zusammenhänge erahnen zu wollen und als Masterplan von Eingeweihten wie Goethe und John Lennon darzustellen, werde den Bedeutungen von Nachhaltigkeit jedoch nicht gerecht. Es degradiere Nachhaltigkeit vom potentiellen ethischen Wegweiser zum lärmenden Wortgeklingel, so der Umwelthistoriker. Und zur Nachhaltigkeit im Alltag bemerkt Pohl: "Nachhaltig leben bedeutet auch, Selbstverständliches wieder in das Bewusstsein zu rücken. Zum Beispiel Sparen. Der Sparstrumpf der Urgroßmutter jedenfalls war nachhaltiger als die Ersparnisse der Bürger an den Börsen der Welt zu verzocken."
[Quelle: Cornelia Riedel, Pressestelle TU Bergakademie Freiberg]
|
 |
12./13. Mai 2011
Prof. Herbert Klapperich
Braunkohlentag 2011
Köln, DEBRIV
Dr. Milojcic, Geschäftsführer des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins begrüßte ca. 500 Teilnehmer.
In der ersten Vortragsveranstaltung ging es um die Nutzung des Bodenschatzes Braunkohle im Rheinland, in Mitteldeutschland und der Lausitz mit enormen Wertschöpfungspotenzialen für den Standort Deutschland.
Stoffliche Nutzung von Braunkohle
Dipl.-Ing. O. M. Lohsträter, MIBRAG GmbH
Es wurde über die Forschungsinitiative IBI (Innovative Braunkohle Integration) in Mitteldeutschland berichtet mit den Partnern MIBRAG, Chemieindustrie, Anlagenbau in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg mit 6 Verbundprojekten und 22 Einzelforschungsprojekten. Themen sind Lagerstätte, Gewinnung, Aufbereitung, Extraktion, Kohle-Vergasung. Der Sitz ist am Chemiestandort Leuna und die BMBF-Förderung hat ein Volumen von 21 Mio EUR und eine Laufzeit von 3 Jahren.
Forschung und Entwicklung im Innovationszentrum Kohle in Niederaußem
Dr.-Ing. A. Eichholz, RWE Power AG
Ein Schwerpunkt des Vortrags galt den CO2-Minderungsstrategien in der Zeitachse: Kraftwerks-Erneuerung, Effizienzsteigerung (Wirkungsgrad von 43 % auf > 50 % & CCS-Abscheidung).
Die CO2-Abtrennung ist der wesentliche Teilprozess der CCS-Technik, auch mit CO2-Rauchgaswäsche. Die CO2-Verwertungsoptionen wie z. B. in der Chemie, mit der Produktion von Kunststoffen wie Polymethan als Dammstoff mit gebundenem CO2, werden als große Chance gesehen und erforscht.
CCS-Demonstrationsprojekt Kraftwerk Jänschwalde - Stand der Projektbearbeitung
Dipl.-Ing. J. Kahlert, Vattenfall Europe Mining & Generation
Herr Kahlert stellte Fakten zum Stand "heute" vor, keine Vermutungen. Nach der CCS-Pilotanlage "Schwarze Pumpe" mit 30 MW el (2008) mit der erfolgreichen Oxyfuel CO2-Abscheidung > 92 % und über 11 T Betriebsstunden ist der Schritt zu einem "scale up" gerechtfertigt. Die erste "Lieferung" CO2 per LKW zum Speicher Ketzin war am 1. Mai d. J.
Die Demoanlage Jänschwalde mit 300 MW el (2015) wird für die CO2-Speicherung 1,7 Mt/a liefern. Veranschlagt sind 1,5 Milliarden EUR Invest mit CO2-pipeline nach Birkholz-Beeskow, alles in der Umsetzungssicht "Konsens vor Konflikt".
Innerhalb der Förderung aus dem EEPR-Programm sind die Unterlagen vom BMWi und die EIB versandt.
Die abschließende Investitionsentscheidung ist auf Grund der "aktuellen Rahmenbedingungen" offen bzw. zurückgestellt - das für die Speicherung notwendige CCS-Gesetz fehlt ...
J. Kahlert endete mit einer übertragbaren rheinischen Lebensweisheit "et ess wie et ess - et kütt wie et kütt & et iss noch enner jott jejange".
Der zweite Vortragsblock wurde von Dr.-Ing. J. Lambertz, Vorsitzender des Vorstands des DEBRIV, eröffnet. Er sprach zum Risikomanagement in der Energiepolitik mit Energiemix, Technologiemix und Stabilität durch Reserven. Auch die Diversifizierung der Bezugsquellen gehört zum europäischen Energiekonzept und der veröffentlichten Strategie. Er betonte die Unterschiede zwischen Prognose und Szenarien zu möglichen Zukünften - besonders wesentlich für langfristige Szenarien in der Politik. Sehr anspruchsvolle Vorgaben wie Stromverbrauchsreduktion von "- 25 %" in 2050 oder die avisierte Energieeffizienz-Steigerung in Deutschland führten zu seiner Forderung "in Alternativen denken", wenn die eintretende Wirklichkeit von den Vorgaben abweicht.
Im Festvortrag der Ministerpräsidentin von NRW betonte Frau Kraft die Position ihrer Landesregierung, dass die Braunkohle für Jahrzehnte als verlässlicher Energieträger nicht zu ersetzen ist. NRW will Industrie- und Energieland Nummer "1" bleiben ...
|
 |
13. April 2011
Prof. Herbert Klapperich,
2. [GGSC]-Erfahrungsaustausch "Kommunale Geothermieprojekte"
Augsburg
ausführliche Informationen
|
 |
24./25. März 2011
Prof. Herbert Klapperich, Michael Hanke, Dr. Dietrich Mehrhoff
Altlastensymposium 2011 "Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz - Neue Chance für alte Flächen"
Magdeburg
ausführliche Informationen
|
 |
8. Februar 2011
Prof. Herbert Klapperich
15. Fachkongress Zukunftsenergien im Rahmen der E-world energy & water
Essen
ausführliche Informationen
|
 |
13. Dezember 2010
Prof. Herbert Klapperich & Michael Hanke
Europäisches Expertenseminar zur Revitalisierung von Brachflächen
Dresden, Festsaal des Neuen Rathauses
ausführliche Informationen
|
 |
25. November 2010
Prof. Herbert Klapperich & Dr. Dietrich Mehrhoff
LEG-/ZIA-Jahresempfang und Verleihung des LEG-Preises 2010
Berlin
ausführliche Informationen
|
 |
17. bis 19. November 2010
Prof. Herbert Klapperich
Der Geothermie Kongress 2010
Karlsruhe
ausführliche Informationen
|
 |
10. November 2010
Prof. Herbert Klapperich
Ingenieurkammertag Sachsen 2010
Dresden
Präsident Dr.-Ing. A. Kolbmüller, M. Kretschmer, MdB und Jörn Max, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden eröffneten die Veranstaltung
"Sachsen. Land der Ingenieure - Ingenieure gestalten die Zukunft".
In einer Podiumsdiskussion diskutierten
- Dipl.-Ing. Arch. Alf Furkert, Präsident der Architektenkammer Sachsen
- Prof. Dieter Janosch, Geschäftsführer Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
- Dr.-Ing. Arne Kolbmüller, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen
- Dr.-Ing. Bernd Rohde, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
- Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank
moderiert von Angela Elis rund um die Aussagen "Das Ingenieur-Gen trägt jeder Sachse in sich!".
Es wurde 5. Vertreterversammlung gewählt.
Im 2. Block sprachen u. a.
- Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank zu "Subventionspolitik zwischen Demografie und Staatsverschuldung"
- Prof. Dr.-Ing. habil. Antonio Hurtado, Direktor des Instituts für Energietechnik und Inhaber der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik an der TU Dresden zu "Zukünftiger Energiemix - Ohne Ideologien und Denkbarrieren".
|
 |
4. bis 7. November 2010
Prof. Herbert Klapperich, Dr. Dietrich Mehrhoff
Daldrup-Symposium
Energiepolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Was kann Geothermie leisten?
Obernai (Elsaß - Frankreich)
ausführliche Informationen
|
 |
12. Oktober 2010
Prof. Herbert Klapperich, Dr. Dietrich Mehrhoff
20 Jahre ITVA - Bilanz und Perspektiven
- Jubiläumsveranstaltung -
Berlin
ausführliche Informationen
|
 |
1. - 3. September 2010
Prof. Herbert Klapperich
2. Internationaler Bergbau- und Umweltsanierungs-Congress
Dresden
Veranstalter: LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesllschaft mbH
Der internationale Kongress mit über 300 Teilnehmern im Internationalen Congress Center Dresden unter Schirmherrrschaft von Bundesinnenminster Dr. Thomas de Maiziere startete mit Eröffnungsvortrag von Dr. Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV zu "20 Jahre Bergbausanierung - 15 Jahre LMBV, Umstrukturierung und Aufbau neuer Landschaften" mit einer eindrucksvollen Schilderung der Aktivitäten und des Erreichten:
- über 1.000 ha Bergbaufolgelandschaft
- knapp 9 Milliarden Euro Projektbudget
- über 200 Tagebau-Restlöcher mit einem Volumen von etwa 4,5 Mrd m3
- 28.000 ha Wasserfläche
Ausgewählte Vorträge/paper
- Themenblock 1 "Technische Herausforderungen beim Aufbau neuer Landschaften - Boden und Wasser nach dem Bergbau"
- Dr. A. Ostrega (AGH, Krakau, Polen)
Revitalisierungskonzept für den Tagebau in Polen
- Dr. K. Freytag (Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg)
Rechtliche Rahmenbedingungen der Braunkohlensanierung
- K. Zschiedrich, Dr. F.-c. Benthaus (LMBV)
Technischer Herausforderungen und Erfahrungen bei der Sanierung von bergbaubeeinflussten Böden und Wässern
- Dr. A. Vogt, W. Kuntze, L. Gareis (LMBV)
Prinzipien der geotechnischen Planung zur Untergrundstabilisierung und -gestaltung für den Überleiter 11 "Sedlitzer See - Ilse-See"
- W. König, B. Merkel, D. Clauß, W. Rabe, G. Scholz (Rheinkalk)
Effiziente Neutralisation saurer Tagebaufolgeseen mit Inlake-Technik und Möglichkeiten der Optimierung
- U. Beims (GFI), T. Luckner (Grundwasserforschungsinstitut), K. Zschiedrich (LMBV), Dr. D. Grießl, W. Weber (G. U. B. Ingenieur AG)
Erfolgreiches Zusammenwirken von Wasserwirtschaft und Geotechnik bei der Wiedernutzbarmachung zuvor bergbaulich genutzter Flächen des Braunkohlentagebaus Berzdorf
- H.-J. Hartwig, Dr. H. Rauche (GVV mbH)
GVV mbH - 20 Jahre Verwahrung und Verwertung der stillgelegten Kalibergwerke im Südharzrevier
- Themenblock 2 "Flächennutzung und soziökonomischer Wandel nach dem Bergbau"
- Dr. B. Krüger (LMBV), A. Kadler (post-mining consulting
Großflächenrecycling mit Chancenvielfalt
Konferenz-Proceedings beim Veranstalter:
LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
Frau Daniela Menz
Telefon: 03573 84-4102
Telefax: 03573 84-4646
|
 |
7. Juli 2010, 13:00 - 18:00 Uhr
Prof. Herbert Klapperich, Dr. Claudia Werner
Forum für Zukunftsenergien - 43. Sitzung des Arbeitskreises Zukunftsenergien
"Das Energiekonzept der Bundesregierung aktueller Zwischenstand"
Berlin
ausführliche Informationen
(Programm, Pressenotiz, Bericht, VDI-Stellungnahme zu Klimaschutz und Energiepolitik)
|
 |
11./12. März 2010
Prof. Herbert Klapperich
ITVA-Jahres-Konferenz "Altlastensymposium 2010"
Zeche Zollverein, Essen
in Kooperation mit RAG Montan Immobilien GmbH
mit Vortrag paper
Herbert Klapperich (TU BAF & CiF e. V.), Friedrich-Carl Benthaus (LMBV mbH), Carsten Drebenstedt (TU BAF)
Lausitzer Braunkohle : Geotechnische Problemstellung, Wasserwirtschaft zur Flutung der Restseen - Flächenmanagement
Tagungsbericht "Symposium auf Zollverein"
von Stephan Conrad, RAG Montan Immobilien GmbH, Am Technologiepark 2, 45307 Essen, Telefon: 0201/378-1872, Stephan.conrad@rag-montan-immobilien.de
Rund 500 Experten aus Europa diskutieren auf dem UNESCO-Weltkulturerbe über Flächenrecycling und Altlastensanierung.
Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e. V. (ITVA) und die RAG Montan Immobilien hatten Mitte März Wissenschaftler, Ingenieure und Behördenvertreter aus ganz Europa zum Altlastensymposium eingeladen, um sich über aktuelle Gesetzesinitiativen und neue technische Lösungen zu informieren.
Die Veranstaltung gilt als die wichtigste Kommunikationsplattform des Jahres für alle Entscheidungsträger und Interessierte aus der Branche. Am ersten Tag lag der Fokus auf rechtlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Ansätzen rund um das Thema Altlastensanierung. Am zweiten Tag des Symposiums standen "Best-Practice-Beispiele" auf dem Programm.
Zum Auftakt der Tagung wies Dr. Alexander Schink, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, auf das politische Ziel hin, bis ins Jahr 2020 den täglichen Verbrauch von Freiflächen von bundesweit ca. 113 Hektar auf 30 Hektar zu reduzieren. Für NRW hieße das, in den nächsten zehn Jahren die für Siedlungs- und Verkehrsbaumaßnahmen verbrauchten Flächen von derzeit täglich 15 Hektar ca. 30 Fußballfelder auf 5 bis 7 Hektar zu reduzieren.
Hier sei man in NRW - so Schink - mit dem Projekt "Allianz für die Fläche" sehr engagiert, zu dem sich Landesregierung, zuständige Ministerien, Regionalräte, Kommunen, Behörden, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und zahlreiche Grundstückseigentümer, u. a. auch die RAG Montan Immobilien, zusammengeschlossen haben. Vor diesem Hintergrund seien auch die Bemühungen zu sehen, landes- und bundesweit auf ehemaligen Industriestandorten verstärkt neue Nutzungen zu realisieren.
Prof. Dipl.-Ing. Harald Burmeier, der erste Vorsitzende des ITVA, lobte die Zusammenarbeit mit dem starken Partner RAG Montan Immobilien und die Standortwahl Welterbe Zollverein. So sei es gelungen, zahlreiche Teilnehmer aus Nordrhein Westfalen und darüber hinaus zu gewinnen.
Professor Dr. Hans-Peter NolI, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, machte in einer Podiumsdiskussion über die Entwicklung auf dem Welterbe Zollverein deutlich, dass jeder Standort sich dem Markt stellen müsse. Trotz des positiven Images des UNESCO Weiterbes müssten natürlich die grundlegenden Sanierungsaufgaben erst erledigt werden. Die Altlasten seien eine Herausforderung, die sein Unternehmen im Griff habe und nachhaltigen Folgenutzungen nicht im Wege stünden. Ein transparenter Umgang mit den Altlastenproblematiken sei dabei unbedingt erforderlich.
|
 |
10. Februar 2010
Prof. Herbert Klapperich
Konferenz "Smart Cities - Urbanisierung und Energieinfrastruktur"
Berlin
Programm
- Einführung und Moderation
Prof. Dr. Frank Behrendt, TU Berlin
- Energieeffizienz-Politik der Bundesregierung
MR Wolfgang Ornth, Leiter Referat Energie und Klimaschutz - Bauen und Verkehr, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
- Finanzierungsinstrumente
Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstandes, KfW Bankengruppe
- Green City Index, Siemens Studien
Georg Wilms, Vice President MOB Cities, Siemens AG, Dr. Hans-Peter Böhm, Vice-President Government Affairs, Siemens AG
- Paneldiskussion:
- Dr. Werner Brinker, Vorstands vorsitzender der EWE AG und des Forum für Zukunftsenergien
- Ralf Christian, Sektor Energy Division, CEO Power Distribution, Siemens AG
- Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin
- Empfang
Dr. Böhm (Siemens AG) erläuterte die in dem Sektor Energie fallenden Aktivitäten zum Themenkomplex "Sustainable Urban Infrastructur" und die gemeinsame Studie für 30 Städte und Megacities mit der Economist-Intelligence Unit und dem "Europaen Green City Index". Kopenhagen belegt bei 30 Einzelindikatoren Platz 1, Berlin liegt auf Platz 8.
Pressemeldung des Forums für Zukunftsenergien "Smart Cities - Urbanisierung und Energieinfrastruktur"
|
 |
9. Februar 2010
Prof. Herbert Klapperich
E-world engergy & water - Fachmesse/Kongress - Fachkongress "Zukunftsenergien"
Plenum & Forum C: Energieeffizientes und solares Bauen
EnergieAgentur.NRW - Messe Essen
Der Fachkongress mit ca. 1500 Teilnehmern wurde von Dr. Baumann, EnergieAgentur.NRW eröffnet und moderiert.
Ministerin Thoben (Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW) erläuterte zum Kongressthema "Zukunftsenergien" die relevanten NRW-Themen: nicht nur erneuerbare Energien sondern auch Energieeffizienz und Erneuerung im Kraftwerksbereich. Eine sichere Energieversorgung ist das gebotene Ziel, schon um das gute Ziel zenariv einer stetigen markanten Steigerung einer Energieversorgung durch "Erneuerbare", aber mit schwankender Energielieferung, auszugleichen.
Die Förderung der erneuerbaren Energien - EEG - bedarf einer stetigen Überprüfung respektive Anpassung schon zur Schöpfung von Innovationspotentialen.
Die Geothermie-Potentiale sind noch nicht ausgelotet, speziell die Möglichkeiten der Tiefengeothermie in Wärme- und Strommarkt. Die "internationale Koordinierungsstelle für Geothermie" ist nun in Bochum am Geothermiezentrum angesiedelt.
Frau Thoben lobte die mannigfaltigen und erfolgreichen Aktivitäten der EnergieAgentur.NRW, die am 1. März d. J. 20 Jahre besteht.
Herr StS Jochen Homann (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) erläutere die Energiepolitik der neuen Bundesregierung und beleuchtete Eckpfeiler die im Energiekonzept, Herbst 2010 dann festgezurrt werden - um auch zügig einen Rechtsrahmen zu schaffen.
Plenum
- Begrüßung und Moderation
Dr. Frank-Michael Baumann, EnergieAgentur.NRW
- Grußwort der E-world energy & water
Frank Thorwirth, Messe Essen
- Zukunftsenergien aus Nordrhein-Westfalen und Eröffnung der E-world energy & water 2010
Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW
- Energiepolitik der neuen Bundesregierung
Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- Einführung von Elektrofahrzeugen in der Modellregion Rhein-Ruhr
Bernhard Mattes, Ford-Werke GmbH
- Trends und Märkte für zukünftige Energietechnologien
Marianne Haug, Universität Hohenheim
- Solarthermische Kraftwerke im Kontext von DESERTEC und USA-Markt
Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, Solar-Institut Jülich
- Erneuerbare Energien in der europäischen Stromversorgung
Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Universität zu Köln
- Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien und die Wasserstoffkonferenz 2010
Prof. Dr. Detlef Stolten, Forschungszentrum Jülich GmbH, Chairman der 18WHEC2010
- Mittagsimbiss und Gelegenheit zu Fachgesprächen und zum Besuch der Messe
Kongress Forum C: Energieeffizientes und solares Bauen
Moderation: Dr. Hartmut Murschatt, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW
- Von den 50 Solarsiedlungen zu den 100 Klimaschutzsiedlungen - Der aktuelle Stand
Andreas Gries, EnergieRegion.NRW, Düsseldorf
- DGNB-Zertifizierung von Büro- und Nutzgebäuden im Vergleich mit anderen internationalen Zertifikaten
Gerhard Hoffmann, IFES, Frechen
- Solarsiedlung Köln-Niehl - Sanierung der Ford-Siedlung der LEG mit 345 Wohnungen
Monika Rösener, LEG NRW, Düsseldorf
- Düsseldorf-Garath - Bestandsersatz durch eine Solarsiedlung im 3-Liter Standard
Thomas Hummelsbeck, Rheinwohnungsbau, Düsseldorf, Ralph Wortmann, Ingenieurbüro Wortmann & Scheerer, Bochum
- Hertener Klimakonzept 2020 - Energieversorgung als strategischer Bestandteil nachhaltiger Stadtentwicklung
Detlef Großjohann, Bremer Energie Institut, Bremen, Armin Jung, Jung Stadtkonzepte, Köln
Der Vortrag von G. Hoffmann (IFES, Frechen) "DGNB-Zertifizierung von Büro- und Nutzgebäuden im Vergleich mit anderen internationalen Zertifikaten" zeigte die internationalen Entwicklungen der Zertifizierungssysteme - in 14 Staaten - im Vergleich auf und das Anreizsystem (freiwillige Teilnahme) zur Erlangung einer Plakette, die zu gewährleistende Qualitätssicherung über die gesamte Performance des Gebäudes - i. S. der Nachhaltigkeit, bis hin zur Wertanalyse der Produkte im nachhaltigen Bauen.
Die international bedeutenden Zertifizierungssysteme sind LEED (US), BREEAM (UK) und seit kürzerem DGNB (D).
|
|